Montag, 6. August 2018

Sommer Special 2

Auch heute wieder eine Bildergeschichte: 

19 Kommentare:

  1. Mein Kind hatte war in der Grundschule auf eine Sonderschule.Hier wollte es auch nicht essen und hatte sogar unzählige Fehltage, weil es den Schulbesuch verweigerte. Es konnte sich auf eine Sonderschule nicht integrieren. Mein Kind konnte die Kinder aufgrund deren Behinderung nicht verstehen. Es musste sich immer wieder auf jede Behinderung anpassen um überhaupt kommunizieren zu können.Mein Kind hatte Probleme seine Behinderung zu verstehen. Wie sollte es den die Behinderungen anderen Kinder verstehen? Nach dem Wechsel auf einer Regelschule ging alles Bergauf! Qualifizierte und motivierte Pädagogen hatten es geschafft mein Kind in der Regelschule zu integrieren!

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  2. Die Lehrerin oben in der Geschichte verhält sich wie viele Pädagogen in Deutschland, wenn sie ein Kind abschieben wollen. Ihr Verhalten spiegelt ihre Erziehung wieder!!!!!!!!!

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  3. Bei dieser Geschichte weis ich wirklich nicht ob ich lachen oder weinen soll ?

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  4. Ich denke mal, diese Geschichte ist irgendwie irgendwo passiert, es wurden nur ein paar Details ausgespart, um die Dramatik zu beweisen. Übertreibung als Mittel der Veranschaulichung.

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    1. Zitat: "Alle Geschichten sind wahr. Die Ereignisse haben sich so oder ähnlich (nicht nur in Baden-Württemberg) zugetragen. Um die Beteiligten zu schützen, sind sie manchmal etwas verändert worden." https://kirstenmalzwei.blogspot.com/p/autorinnen-kirsten-ehrhardt-und-kirsten.html
      Euch Allen einen schönen Sommer!

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    2. So kommt es mir auch vor.

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    3. Niemand wird bezweifeln, dass die Geschichten "wahr" sind.
      Es geht doch eher um die Gewichtung mancher Aussagen, und darum, was man damit mitteilen will. Ich frage mich z.B., warum eine einzelne Aussage so hoch gehängt wird. Entweder ist sie ein Einzelfall, dann ist sie im gesamten Inklusionsgeschehen mehr als bedeutungslos, oder , wenn sie häufig vorkommt, muss man sich schon fragen, warum viele Lehrer keine Inklusion wollen. Antworten gab es hier im Blog schon in manchen sachlichen Kommentaren, sie sind aber bei vielen anderen Kommentatoren nicht willkommen, weil sie nicht ins Konzept passen. Es macht offensichtlich mehr Spaß, Pädagogen schlecht zu reden, als sich ehrlich mit der Machbarkeit einer radikalen Inklusionsidee auseinanderzusetzen. Damit erweisen wir unseren behinderten Kindern keinen guten Dienst.

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    4. Lieber Anonym 07.08.2018,22:16 mit der Aussage"Es macht offensichtlich mehr Spaß, Pädagogen schlecht zu reden,....".
      Ich verstehe es überhaupt nicht, was es sie daran stört, dass manche Eltern hier Pädagogen kritisieren. In der Schule meines Kindes wird Jahr für Jahr evaluiert.Es werden Umfragen an Eltern Anonym gestartet. Es werden ungefähr 50 Fragen gestellt über die Unterrichtsqualität,Umgang der Pädagogen mit den Schülern und Eltern,Essensqualität, Arbeitsklima usw- Hier freuen sich die Pädagogen,wenn sie kritisiert werden.Es wird uns Eltern von den Pädagogen immer wieder gesagt, dass gut funktionierende Schulen nur dann gut funktionieren können, wenn Pädagogen kritikfähig sind.Dies wurde ihnen im Lehramtstudium so beigebracht! Müssen denn nicht das alle in Deutschland sein, egal welchen Beruf sie ausüben? Wie soll denn ein Betrieb gut funktionieren, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht kritikfähig sind? Wie soll man denn dann Verbesserungen durchführen? Wie soll man Kunden(Schüler sind in Schulen Klientel) zufrieden stellen wenn man die Probleme verdrängt!? Niemand ist vollkommen...und Pädagogen auch nicht!

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    5. Sachliche Kritik ist was anderes als diese Art von subtiler Suggestion in vielen Geschichten und vollkommem pauschaler und unsachliche Kritik in manchen Kommentaren. Da denke ich schon, dass das manchen Spass macht.

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    6. Was anonym (7.8./22:16) (8.8./7:18) kritisiert, das schätze ich gerade an diesem Blog hier: die klare Haltung für grundlegende Inklusion OHNE Ausschluss einer Gruppe oder eines gesellschaftlichen Bereichs!
      Schule ist dabei logischerweise ein zentrales Thema, denn Schule steht am Anfang. Alle Menschen, die zukünftig Entscheidungen in sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen von Arbeit bis Wohnen von Gesundheit bis Wirtschaft treffen, unterliegen in unserem Land in den ersten Jahren der allgemeinen Schulpflicht. Die öffentlichen Schulen sind deswegen der Ort, in dem unser Land den zukünftigen Staatsbürgern in den entscheidenden Jahren ihres Aufwachsens eine inklusive Gesellschaft vorleben kann. Eine inklusive Gesellschaft, in der jeder Mensch in seiner Individualität akzeptiert ist und sowohl mit gleichen Rechten und Chancen als auch selbstbestimmt teilhaben kann. An den öffentlichen Schulen haben wir die Chance zu zeigen, dass wir bereit sind die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um zum Beispiel auch Menschen mit weitgehenden gesundheitlichen oder sozialen Einschränkungen einzubeziehen. In kaum einem anderen gesellschaftlichen Teilbereich hat der Staat eine so weitgehende Gestaltungsprivileg. Hier wären entscheidende Schritte zu einer inklusiven und bildungsgerechten Gesellschaft innerhalb eines in wenigen Jahren planbaren Konversionsprogramm relativ einfach umsetzbar.
      Änderungen, die die Beseitigung der immer wieder kritisierten und objektiv festgestellten Bildungsungerechtigkeiten zum Ziel haben, sind aber leider nur in Ansätzen erkennbar. Wenn Menschen die vorhandenen Rahmenbedingungen und/oder die Ressourcenausstattung in der Umsetzung der schulischen Inklusion thematisieren, dann verstehe ich dies als konstruktive Kritik. Wenn aber Menschen die grundlegende Sinnhaftigkeit einer umfassenden inklusiven Schule verneinen, dann ist dies schlicht Ausdruck eines anderen Welt-, Menschen- und Gesellschaftsbild.
      Am Ende läuft es eben doch einfach auf die Frage hinaus, die im Rahmen einer Aktion Mensch Kampagne formuliert wurde: "In welcher Gesellschaft wollen wir leben?" Wer dabei eine andere Vision als die Autorinnen verfolgt, wird mit diesem Blog sicher nie glücklich ;-)

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    7. "Hier wären entscheidende Schritte zu einer inklusiven und bildungsgerechten Gesellschaft innerhalb eines in wenigen Jahren planbaren Konversionsprogramm relativ einfach umsetzbar."

      Gerade das halte ich für eine fatale Fehleinschätzung.Es dreht sich hier um Menschen und keine Gegenstände. Es dreht sich um Menschen mit Behinderungen, und zwar in so extrem unterschiedlichen Ausprägungen, dass sie die Heterogenität einer Regelschulschülerschaft bei weitem übertreffen. Hier geht es um Realität und nicht um Visionen. Behinderte Menschen sind keine Versuchskaninchen.

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    8. An Anonym um 15:20 .
      Ich möchte sie nicht angreifen! Mein Kind ist schwerstbehindert,und hat den Wechsel auf eine Regelschule gewagt. Es hat nicht immer alles 100%ig funktioniert. Funktioniert aber die Integration behinderter Kinder in Sonderschulen einwandfrei? Auch da fehlen eine Menge Pädagogen. Die Lernbedingungen in vielen Sonderschulen sind katastrophal.Selbstverständlich kann auch die Integration behinderter Kinder in Regelschulen sehr gut funktionieren, wenn die nötige Finanzierung vorhanden ist, wenn Schulen so umgebaut(barrierefrei)werden und Pädagogen ausgebildet werden . Bildung ist doch nicht ortsgebunden!Behinderte Kinder können ebenfalls die nötige Förderung auch in einer Regelschule erhalten und auf Kinder und Pädagogen treffen, die sie liebevoll so akzeptieren wie sie sind! Denn das war bei meinem Kind so!Ich verstehe aber nicht, was Sie genau unter Versuchskaninchen verstehen?

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    9. Ein paar Dinge zur Klarstellung:
      - es dreht sich eben nicht um die Kinder mit Behinderung , die verändert werden sollen. Stattdessen soll das Selektionsprinzip von Schule verändert werden
      - "relativ einfach" und "innerhalb weniger Jahre" meint im Vergleich zu anderen, komplexeren gesellschaftlichen Bereichen und mit Hilfe eines zielgrichteten Konversionsprozeß innerhalb von 10 oder 20 Jahren. Gesellschaftlich gesehen ist das ein schneller Wandel.
      - auch die sog. Regelschülerschaft ist weitaus(!) heterogener als unser vertikal-hierarchisch-3-gliedriges Schulsystem postuliert und besteht tatsächlich aus Kindern mit jeweils individuellen Lernvorraussetzungen
      - Vision meint keine Halluzination sondern eine Zielvorstellung, die notwendigerweise vorhanden sein muss, um Zukunft aktiv zu gestalten
      - Teilhabe macht Menschen mit Behinderung eben gerade nicht zu Versuchskaninchen sondern zu Akteuren des gesellschaftlichen Fortschritts

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    10. Das weiß ich, dass das alles so gesehen wird, und es ist auch vieles richtig davon. Allerdings ziehe ich daraus nicht die Schlussfolgerung der relativ leichten Umsetzbarkeit dieses Wandels. Da wird die Komplexität bei weitem unterschätzt. Es gab und gibt in den letzten Jahren und Jahrzehnten genug Reformen in den Schulen, sehr unterschiedlicher Art, größere und kleine. Oft genug wurde wieder zurückgerudert. Gerade schwächere Schüler leiden unter diesen dauernden Umstellungen, das ist bekannt. Und Inklusion im Sinne einer Abschaffung sämtlicher Sondereinrichtungen ist nun mal eben ein extrem großer Eingriff in das Bildungssystem. Vieles scheint mir nicht richtig durchdacht zu sein.

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  5. Der Fall ist ganz klar : Inklusion ist nicht gewollt ! Eltern behinderter Kinder wissen überhaupt nicht was ihre Rechte sind und die des behinderten Kindes ! Daher kann jeder Kuschel Inklusion betreiben , hier ein bisschen dort ein wenig übermorgen gar nichts !!

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  6. Wer der Meinung ist,dass diese Geschichte übertrieben ist,dann hat derjenige sich nie Gedanken darüber gemacht,wie das deutsche Schulsystem funktioniert. Solche Pädagogen mit ähnlichen Aussagen,wie die Lehrerin oben in der Geschichte, trifft man auch auf Gymnasien,Gesamtschulen, Realschulen, Hauptschulen und Förderschulen. Wenn ein Kind,zum Beispiel, den Anforderungen eines Gymnasiums nicht nachkommt, dann hört man von den Pädagogen"Der Fall ist ganz klar!Das Kind ist auf dem Gymnasium überfordert!",und wird auf eine Gesamtschule oder Realschule abgeschoben. So funktioniert das deutsche Schulsystem! ABSCHIEBEN, lautet die Devise in der Erziehung der Kinder! Die Kinder lernen nicht sich einem Problem zu stellen. Sie lernen nichts anders als:"Schiebt Probleme von euch ab!"Kinder, die den Anforderungen der Schule nicht nachkommen werden dann von Gymnasium auf Gesamtschulen, von Gesamtschulen auf Realschulen, von Realschulen auf Hauptschulen,von Hauptschulen auf Förderschulen. Und wenn sie sich in Förderschulen nicht integriert können, dann wird manchen Eltern sogar geraten ihr Kind in ein Heim abzuschieben(Fall aus meinem Bekanntenkreis).Einfach nur traurig!

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  7. Die Lehrerin in der Geschichte tut durch ihre Aussage, nämlich das was sie in ihrer eigenen Erziehung gelernt hatte.Sie hatte es selber in ihrer Schulzeit,Studiumzeit so gelernt. Sie hat gelernt,immer Probleme von sich abzuschieben.Einerseits versuchen Pädagogen den Kinder in den Schulen beizubringen Verantwortung zu übernehmen und andererseits tun sie genau das Gegenteil durch ihre Haltung!

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  8. Lieber Anony m08.08 2018, 07:18:00,ich fürchte,dass Sie hier was verwechseln! Dieser Blog ist nicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung!(Entschuldigung! Soll keine Kritik an den beiden Kirsten sein!).Wenn hier jmd einen emotionalen Sprachstil benutzen darf, dann sind es die Eltern! Sogar Politiker verwenden in ihren Reden nicht immer einen sachlichen Sprachstil sondern einen emotionalen Sprachstil! Wenn ihnen die Seite nicht gefällt, dann rate ich Ihnen herzlich die Internetseite der Pädagogen in Deutschland(www.news4teachsers.de)zu wechseln.Sie werden staunen, dass die Anonymen Kommentare(Kritik) der Pädagogen über die miserable Schulpolitik,über Eltzern und Schüler ebenfalls nicht sachlich formuliert sind! Und was tun wir nun?

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  9. Fan des Illustrators13.08.2018, 12:13:00

    Warum soll das Mädchen Ball spielen und essen?
    Sieht es nicht aus, als wäre es unterfordert?

    Sehr schön gezeichnet!

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Danke für Ihre Anmerkung. Wir behalten uns vor, diese hier zu veröffentlichen.